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„aus Elettrico“
Klangemissionen für 2 hängende Saitengeräte
(Elektropolychorde), Cello und
elektronischen Modulationen
In „Elletrico“ werden zwei neu entwickelte
Saiteninstrumente (6 Stahlsaiten in einem Rundeisenrahmen von 1.80m x 0.30m) verwendet,
die auf der Basis einer Elektrogitarre
aufgebaut sind. Zum Unterschied zur Elektrogitarre, werden bei diesen Geräten
nur die frei schwingenden Saiten verwendet. Die Erregung der Saiten erfolgt mit
Vibrationskugeln mit eingebauten Elektromotor, um mehre Saiten gleichzeitig in
Schwingung zu versetzen, sowie über Elektrospulen, um Einzelsaitensynthesen
erzeugen zu können. Zusätzlich werden, da die Erreger über eine Stromquelle
verfügen, elektrische Induktionsfelder im Streuungsbereich der magnetischen
Tonabnehmer, zur weiteren Klangerzeugung herangezogen. Alle Vorgänge an den
Polychorden werden über je ein zugeordnetes Multieffektgerät elektronisch
moduliert. Als sogenanntes Gegeninstrument wird ein Cello mit Kontaktmikrophon
und interaktiven Effektkontroller verwendet.
Die Prozeßkomposition „Elletrico“ beinhaltet
8 Teile in einer Gesamtlänge von ca 60 Minuten. „aus Elletrico“ stellt einen
kleinen Auszug prozessusaler struktureller Spielweisen in der Dauer von ca 10
Minuten dar.
Ausführende: Herbert Pascher – Cello und
Kaos-Pad
Werner Raditschnig –
Elektropoychorde
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